Fundgrube für Feinschmecker
Diese Zusammenstellung enthält einige leckere Gerichte und
Informationen zu ausgewählten Lebensmitteln. Alle Gerichte wurden vom Autor
persönlich getestet. Guten Appetit und viel Spaß beim
Ausprobieren.
Kommentare und Verbesserungsvorschläge jeder Art bitte an racke@gundel.han.de
senden.
Chicorée ist der bleiche Wintertrieb der Zichorienwurzel. Nach der Wurzelernte im Freiland wachsen die
Chicoréesprossen in dunklen, beheizten Treibräumen auf
Etagenbeeten heran.
In Deutschland werden jährlich rund 16 Tonnen dieses Wintergemüses
verzehrt [1], dessen Hauptsaison von Oktober bis März
ist.
Entdeckt wurde Chicorée um 1845 vom Obergärtner des Botanischen
Gartens in Brüssel. Dieser naschte an den Trieben und fand so viel
Gefallen an dem Geschmack, daß er solange mit dem Gemüse
experimentierte, bis sich aus der Zichorienwurzel der Chicorée
entwickelte.
Chicorée würzt man mit Muskat, Pfeffer und Zitronensaft, auch
Curry und Paprika passen gut.
Rotkohl, auch Blaukraut genannt, soll sich beim Einkauf fest anfühlen. Dann ist er
langsam gewachsen, schmackhaft und hat nach der Zubereitung eine appetitlich
dunkle Farbe [2].
Hülsenfrüchte gibt es im Ganzen oder halbiert. Sie haben einen
sehr hohen Anteil an Ballaststoffen und enthalten wenig Fett [3].
Kidneybohnen setzen während des Kochens eine toxische Substanz frei.
Diese wird jedoch vollständig zerstört, wenn die Bohnen mindestens
10 Minuten sprudelnd kochen [3].
Die jungen Triebe des Estragons sind unverzichtbare Bestandteile jeder Sauce Béarnaise.
Der leicht nach Anis duftende Kerbel rundet Fisch und helle Saucen ab [4] und ist eine geschmackvolle Zutat für
Salate und Quark.
Delikata ist eine im Reformhaus erhältliche Gewürzmischung für Gemüse.
- 500 g Butter
- 2 Becher saure Sahne
- 5 Knoblauchzehen
- 1 Bund
Petersilie
- 1 Bund Dill
- 1 halbes Bund Schnittlauch
- 2 Blätter
Sauerampfer
- 2 kleine Zweige frischer Majoran
- 2 kleine Zweige frischer
Thymian
- 1 Zweig Bohnenkraut
- 2 Basilikumblätter
- 2
Estragonspitzen
- 2 ganz junge Salbeiblätter
- 1 Blatt und eine Blüte
Kapuzinerkresse
- frisch gemahlener Pfeffer
- Kräutersalz
-
Paprikagewürz
- etwas frisch geriebene Muskatnuß
Die Butter langsam über einem Wasserbad schmelzen lassen. Währenddessen
alle Kräuter waschen, trockenschleudern, evt. abzupfen und mit Ausnahme
der Kapuzinerkresseblüte fein hacken bzw. schneiden (Schnittlauch). Die
saure Sahne in die flüssige Butter einrühren und die gehackten Kräuter
hinzufügen. Die Knoblauchzehen schälen und in die Kräuterbutter
hineinpressen. Schließlich nach Geschmack würzen.
Die Kräuterbutter kühlen, damit sie fest wird. Während des Übergangs
muß ab und zu gerührt werden, damit sich die Kräuter und die
saure Sahne nicht absetzen. Mit der Blüte verzieren.
Petersilie, Dill und Schnittlauch sind unverzichtbare Bestandteile der Kräuterbutter.
Die anderen Kräuter können je nach Geschmack und Saison variiert
werden.
- 300 g Weizenmehl
- 150 g Magerquark
- 50 g Öl (ca. 6 Eßlöffel)
- 1 Ei
- 2-3 Eßlöffel Milch
- 3 gestrichene Teelöffel
Backpulver
- 1 Teelöffel Salz
Die Zutaten vermischen und glattrühren. Die Milchmenge so wählen,
daß der Teig nicht zu weich wird. Den Teig gründlich durchkneten
und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Der Teig eignet sich u.a. für Pizza und Gemüsekuchen aller Art.
Quelle: Ilse Hornburg
- 1 kg grüne Bohnen
- 1/2 Liter Wasser
- Bohnenkraut
- 1 Brühwürfel
- 2 Zwiebeln
- Saft einer Zitrone
- 1 Eßlöffel Essig
- 2 Eßlöffel Öl
- 1 Teelöffel Salz
- frisch gemahlener Pfeffer
- Paprikagewürz
- Kräutersalz
Die Stiel- und die Blütenansätze von den Bohnen abschneiden, die
Bohnen waschen und in einen Topf geben. Wasser, Bohnenkraut und Brühwürfel
dazugeben und zum Kochen bringen. Zugedeckt bei schwacher Hitze und unter
gelegentlichen Umrühren die Bohnen gar kochen. Danach abkühlen
lassen.
Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit
dem Essig, dem Öl, dem Salz und den restlichen Gewürzen zu den
Bohnen geben.
Den Salat einige Stunden durchziehen lassen und abschmecken.
Quelle: Ilse Hornburg
- 100 g Feldsalat
- 50 g roher Schinken
- 250 g Champignons
- 2
Zwiebeln
- 1 Eßl. Öl
- 2 Eßl. Balsamicoessig
- 1/2
Teel. Honig
- frisch gemahlener Pfeffer
- Kräutersalz
-
Paprikapulver
In diesem Gericht ergänzen sich die Zutaten zu einer gar köstlichen
Gesamtkomposition. Das i-Tüpfelchen ist dabei der Balsamico-Essig.
Den Feldsalat gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Die Zwiebeln
und den Schinken würfeln, die Champignons in Scheiben schneiden und
alles zusammen in dem Fett braten, bis die Zwiebeln glasig geworden sind.
Während des Bratens mit Pfeffer, Kräutersalz und Paprika nach
Geschmack würzen. Essig, Öl und Honig zu einer Marinade verrühren
und den Pfanneninhalt hinzufügen.
- 500 g Chinakohl
- 1 Salatgurke
- 1 große rote Paprika
- 1 großer
Chicorée
- 1 Möhre
- 1 kleine Dose Mais
- 1 Bund Petersilie
- Saft einer Zitrone
- 3 Eßlöffel Öl
- 1 Eßlöffel
Sojasoße
- 1 Eßlöffel Balsamicoessig
- 3 Teel. Salz
-
frisch gemahlener Pfeffer
- frisch gemahlener Piment
- Paprikapulver
Die Salatgurke waschen, schäen (wenn nötig), in Würfel
schneiden und mit dem Salz bestreuen. Paprika und Chicorée waschen,
den Strunk entfernen und klein schneiden.
Quelle: eigenes Rezept
Zutaten für 4 Portionen (als Vorspeise oder Beilage):
- 100 g Feldsalat
- 150 g Radicchio
- 100 g rote Zwiebeln
- 3 Eßl.
Balsamessig
- 2 Eßl. Öl
- 1 Eßl. Sojasauce
- 1 Eßl.
Ahornsirup
- einige Salbeiblätter
- frisch gemahlenener Pfeffer
-
Kräutersalz
- Paprikagewürz
Wurzeln vom Feldsalat entfernen, waschen und abtropfen lassen. Den
Radicchio waschen und grob zerpflücken. Die Zwiebeln schälen, längs
halbieren und in feine Ringe schneiden.
Die Salbeiblätter fein hacken und mit den restlichen Zutaten
vermengen. Eventuell etwas Wasser zugeben, um mehr Flüssigkeit zu
erhalten. Feldsalat, Radicchio und Zwiebeln unterrühren und
abschmecken. Sofort servieren.
Die Zubereitungszeit beträgt etwa 25 Minuten.
- 500 g Strauchtomaten
- 200 g Tofu
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Eßl. Öl
- 2 Teel. feingehacktes Basilikum
- 2-3
Messerspitzen frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 gestrichener Teel.
Salz
Die Zwiebel schälen und in möglichst kleine Würfel
schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und mit einer Knoblauchpresse
zerkleinern. Das Salz, den Pfeffer, das Öl, die Zwiebelwürfel und
den Knoblauch zu einer Sauce verrühren.
Die Tomaten waschen und kleinschneiden, dabei den Stielansatz entfernen.
Den Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Tofu und Tomaten
mit der Sauce vermischen und mit dem Basilikum bestreuen. Mindestens 10
Minuten ziehen lassen und vor dem Servieren noch einmal abschmecken.
Quelle: [5]
- 3 Eßl. Weizen
- 600 ml Milch
- 400 ml Wasser
- 50 g Frischkäse
- 50 g Butter
- 20 g Kapern
- 1 Teel. Senf
- 1 Teel. gekörnte Gemüsebrühe
- 1 Teel. Salz
- Paprika
- frisch geriebene Muskatnuß
- frisch
gemahlener Pfeffer
- Curry
- Delikata
Weizen ganz fein mahlen oder entsprechendes Mehl verwenden. Die Butter im
Topf zerlassen und unter ständigen Rühren das Mehl hinzufügen,
bis eine zähflüssige Masse entstanden ist. Diese lä[szlig ]&man 3-5 Minuten schwitzen, bis sie eine
hellbraune Farbe annimmt.;
Nach und nach unter ständigen Rühren die Hälfte der Milch
und des Wassers hinzufügen. Mit dem Frischkäse und dem Senf
vermengen und mit den Gewürzen abschmecken. Nun die restliche Flüssigkeit
zugeben, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
Schließlich gibt man die Kapern hinzu. Wichtig für das Gelingen
der Soße ist das ununterbrochene Rühren. Außerdem ist
darauf zu achten, daß die Mehlschwitze nicht anbrennt.
Diese Soße paßt z.B. zu Blumenkohl, Fisch und zu Spargel. Die
Zubereitungszeit beträgt etwa eine Viertelstunde.
Quelle: Andrea Wendel
Zutaten für 6 Personen:
- 2 Liter Wasser
- Lachskopf
- Hauptgräte vom Lachs
- 250 g
unausgepulte Krabben
- 250 g Tintenfisch
- 1 Fischfilet, z.B. Rotbarsch
- 100 g geräucherter Lachs
- 2 Stangen Porree
- eine halbe
Sellerieknolle
- 5 kleine Möhren
- 100 g Champignons
- 500 g
Kartoffeln
- 5 kleine Zwiebeln
- 1/2 Teel. Pfefferkörner
- 5 Pimentkörner
- 1 - 2 Lorbeerblätter
- 2 Brühwürfel
- Sojasoße
- Oregano
- Majoran
- Basilikum
- Thymian
- frisch gemahlener Pfeffer
- frisch gemahlener Piment
- Koriander
- Paprika
Tintenfisch in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit dem
Lachskopf, der Lachsgräte und den unausgepulte Krabben mit dem Wasser
in einen großen Topf füllen. Die Pfefferkörner, Pimentkörner
und Lorbeerblätter hinzufügen, wenn gewünscht in einem Gewürzsieb.
Mit den Zwiebeln und Brühwürfeln zum Kochen bringen.
Während der Fischsud köchelt, Gemüse putzen und klein
schneiden. Nach einer halben Stunde mit einem Schaumlöffel Fischkopf,
Fischgräte und Krabben herausfischen; daher der Name des Rezepts :-).
Das Gemüse in den Topf geben und die Suppe weiter kochen lassen.
Zwischenzeitlich das Fischfilet in kleine Würfel und den geräucherten
Lachse in winzige Würfel schneiden. Nun die Krabben auspulen. Fisch,
Lachs und Krabben werden zugegeben, wenn die Suppe insgesamt 50 Minuten
gekocht hat. Nach weiteren 10 Minuten die restlichen Gewürze hinzufügen,
abschmecken und servieren.
Quelle: Andrea Wendel
Zutaten für 4 Personen:
- 4 ganze Heringe (Matjes-, Salz- oder grüne)
- 4 Zwiebeln
- 300 ml Essig
- 600 ml Wasser
- 2 Lorbeerblätter
- 20 Pfefferkörner
- 10
Pimentkörner
- 1/4 Teel. Senfkörner
Matjesheringe 12 Stunden, Salzheringe 24 Stunden wässern und anschließend säubern.
Grüne Heringe mit Mehl bestäuben und braten.
Essig, Wasser, Lorbeerblätter und die Körner in einen Topf geben
und aufkochen. Danach auskühlen lassen.
Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und zusammen mit den Heringen in eine
Schüssel geben und mit dem Essigsud begießen. Die Heringen
sollten annähernd vollständig bedeckt sein.
Ein bis zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Heringe zerteilen
sowie Hauptgräte und Rückenflosse entfernen. Die Heringshälften
gemeinsam mit den Zwiebeln und einer geeigneten Beilage (z.B.
Pellkartoffeln) servieren.
Quelle: Ilse Hornburg
- 1 Pfund Kartoffeln
- 300 g Frühlingszwiebeln
- 250 g Mett
- 75 g
Leerdammer Käse
- 1 Eßlöffel Öl
- Butter
- 75 g
Sahne
- 75 g Milch
- 2 Knoblauchzehen
- 1/2 Teelöffel Kräutersalz
- frisch gemahlener Pfeffer
- Paprikapulver
- frisch geriebene Muskatnuß
- getrockneter Thymian
- 1 Teelöffel frische Majoranblätter
- 1 Teelöffel frische Korianderblätter
- 2 - 3 kleine Blätter
Liebstöckel
Die Knoblauchzehen zerdrücken und zusammen mit Sahne, Milch und den
Gewürzen (nicht zu sparsam) zu einer Soße zusammenrühren.
Die Kartoffeln als Pellkartoffeln garen. Die Zwiebeln waschen und in etwa 2
cm lange Stücke schneiden. Zur Knolle hin die Stücke kürzer
werden lassen. Grö[szlig ]&re Knollen in Scheiben
schneiden. Mit wenig Wasser und dem;[Ouml ]&etwa 10 Minuten;[uuml ]&sten. Das Mett in kleine Brocken zerteilen und braten. Wenn
unge;[uuml ]&zt, mit Pfeffer und Salz abschmecken.;
Die frischen Kräuter waschen, trockenschleudern, fein hacken und zu
der Soße geben. Den Käse reiben.
Eine Auflaufform mit Butter einfetten. Die Kartoffeln pellen, falls nötig,
und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Boden der Auflaufform mit der Hälfte
der Kartoffelscheiben bedecken. Danach die Frühlingszwiebeln ohne das
Kochwasser hinzufügen. Die nächste Schicht aus den restlichen
Kartoffelscheiben bilden und darauf das Mett verteilen. Schließlich
das ganze mit dem geriebenen Käse bestreuen und überbacken.
Am besten schmeckt dieses Gericht mit jungen Kartoffeln.
- 1 kg Steckrübe
- 100 g Grünkern
- 1/2 l Wasser
- 6 Eßl.
Sahne
- 2 Teel. Salz
- 2 Teel. Honig
- 2 Eier
- Butter
- Sojasoße
- Kräutersalz
- frisch gemahlener Pfeffer
- frisch geriebene
Muskatnuß
Steckrübe schälen, würfeln und zusammen mit Salz, Honig und
Wasser in einen Topf geben und in ca. 20 Minuten gar kochen.
Während der Kochzeit der Steckrübe den Grünkern grob
schroten und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Auf einem tiefen
Teller das Ei verquirlen. Anschließend die Sahne und den Grünkernschrot
hinzugeben und vermischen. Eine Auflaufform mit Butter ausfetten.
Die Steckrübenwürfel pürieren und das Sahne-Ei-Grünkern-Gemisch
unterheben. Mit Pfeffer, Muskatnuß, Kräutersalz und Sojasoße
abschmecken.
Die Masse in die Auflaufform füllen und mit Butterflöckchen
belegen. Nach ungefähr 45 Minuten im Backofen ist das Gratin fertig.
Allein genossen schmeckt das Gratin zwar ziemlich langweilig, in
Kombination mit einem kräftigen Gericht wie Pilzragout oder Kassler ist
es jedoch ein Gedicht.
Das Originalrezept "Finnische Steckrüben" findet sich in [5].
Zutaten für eine Person:
- 50 g feingemahlener Buchweizen
- 50 g milden Schafskäse
- 1/10 Stück
frische Hefe (ca. 4-5 g)
- 100 ml lauwarme Milch
- 1 Teel. Sojasauce
-
Fett zum Braten
- 1 Eßl. frische Kräuter (z.B. Schnittlauch,
Salbei)
- 1 große oder 2 mittlere Tomaten
Die Hefe in der Milch auflösen. Das Mehl und die Sojasauce
untermischen. Den Teig an einem warmen Platz 15 Minuten gehen lassen.
Den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken und unter den Teig rühren.
Reichlich Fett in einer großen Pfanne erhitzen, den Teig zugeben und
mit einem Teigschaber gleichmö[szlig ]&g verteilen.
Den Pfannkuchen von beiden Seiten braten, bis er eine goldbraune Farbe
angenommen hat. Derweil K;[auml ]&ter fein hacken und Tomaten in Viertel
schneiden.;
Zum Wenden vorsichtig einen großen Teller umgekehrt auf den
Pfannkuchen legen, die Pfanne umdrehen und den Pfannkuchen vom Teller wieder
in de Pfanne befördern (eventuell mit einem Teigschaber nachhelfen).
Den Pfannkuchen mit den Kräutern bestreuen und den Tomatenvierteln
garnieren.
Zutaten für vier Personen:
- 1 reife Avocado
- 200 g Frischkäse
- 16 Melissen- oder Minzeblätter
- Kürbiskerne
- 4 Eßl. Ahornsirup
- 1 Eßl.
Zitronensaft
- 1 Klecks flüssigen Honig
- 1/2 Teel. abgeriebene
Schale einer unbehandelten Zitrone
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel
herauslösen und in eine Rührschlüssel geben. Sofort mit dem
Zitronensaft beträufeln. Dazu die Zitronenschale, den Honig und den
Frischkäse geben.
Die Melissen- oder Minzeblätter waschen. Die Häfte davon klein
hacken und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Mit dem Mixer zu
einer geschmeidigen Creme verarbeiten. Zugedeckt 15 bis 20 Minuten in den Kühlschrank
stellen.
Vier flache Glasteller bereitstellen. Jeweils einen Eßlöffel
Ahornsirup auf den Teller geben. Mit einem Eßlöffel acht Kugeln
von der Avocadocreme formen und auf die Teller verteilen. Mit den restlichen
Melissen- bzw. Minzeblätter und Kürbiskerne nach Belieben
garnieren.
[1] Bleicher Chicorée wächst in dunklen
Etagenbeeten heran. Neue Presse 5/97, 19.
[2] Edda Meyer Berkhout. Richtig kühlen,
gefrieren und auftauen. Buchendorfer Verlag, München, 1994.
[3] Roshi Razzaq. Indische Küche. Könemann
Verlagsgesellschaft mbH, Köln, 1995.
[4] Traudl Rodewald. Labsal für Auge,
Gaumen und Herz. Neue Presse 1997.
[5] Doris Birk, Benita von Eichborn, Ingrid Früchtel,
Marey Kurz und Eva Rittinger. Das große GU-Vollwert-Kochbuch.
Gräfe und Unzer, München, 1989.
Erstellt von Stefan Hornburg <racke@gundel.han.de>
31 December 1998